Ich trinke alten Tee aus einer neuen Tasse und der Tee schmeckt neu. Ich lerne die ältesten Wörter, schreibe sie mir mit den neusten Stiften auf die mittelalten Hände. Neue, aber so vertraute Musik in den Ohren, sie erscheint uralt. Die Luft hier ist alt und abgenutzt. Ich werde das Fenster nicht öffnen, draußen ist sie wahrscheinlich noch älter. Dreimal am Tag Haare waschen ändert nichts an dem Gefühl, einen Kopf aus der Steinzeit auf schwachen Schultern tragen zu müssen.